Kunst
... auf einen Blick
Im Fach Kunst haben die Schülerinnen und Schüler des Märkischen Gymnasiums die Möglichkeit, in drei Kunsträumen und einem Arbeitsraum mit einer großen Druckerpresse bildnerisch-praktische sowie theoretische Erkenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen. Durch intensives Arbeiten in einer entspannten Atmosphäre, mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien werden direkte sinnliche und visuelle Erfahrungen gemacht und dabei Individualität und Kreativität gefördert, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer trainiert.
Die Auseinandersetzung mit Werken aus der Bildenden Kunst schärft die Wahrnehmung der eigenen Umwelt und fördert das Verständnis von Kunst und Kultur.
Großformatige Gemeinschaftswerke schaffen eine Verbundenheit zur Schule. Aber auch die Förderung von künstlerisch besonders Begabten kommt nicht zu kurz.
Zwei Module, in denen freischaffende Künstler ihr Wissen und ihre Ideen weitergeben, werden gerne angewählt. Ausstellungen in den Fluren machen einerseits der Schulgemeinschaft die Talente zugänglich, andererseits stärken sie auch das Selbstbewusstsein der kunstbegeisterten Schüler. Ein eigens zur 150-Jahr-Feier erstellter Kunstkalender mit über fünfzig Schülerarbeiten führte dies noch einmal in besonderer Weise zu Tage.
Unser neuestes künstlerisch gestaltetes Highlight ist die Folierung der beiden Seiten rechts und links der Haupteingangstür. Aufgabe war die Erstellung einer aussagekräftigen Gestaltung zweier korrespondierender Fenster zum Thema Krieg und Frieden. Wir finden, dass diese Umsetzung den Schülerinnen und Schülern in besonderer Weise gelungen ist!
Kunstkurse der Q2 besuchen Emil Schumacher Museum in Hagen
Im Rahmen des Unterrichts unternahmen Teile der beiden Q2-Kunstkurse einen Ausflug nach Hagen. Im Emil Schumacher Museum stand die Ausstellung „InformELLE. Künstlerinnen der 1950er/60er-Jahre“ im Mittelpunkt, die einen differenzierten Einblick in Positionen des Informel eröffnete. Zu Beginn nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Führung durch die Ausstellung teil, in der zentrale gestalterische Merkmale, Arbeitsweisen und kunsthistorische Zusammenhänge erläutert wurden.