Gebundener Ganztag am MGH

Björn Sprenger

Björn Sprenger

Koordination Ganztag

Märkisches Gymnasium Hamm
Wilhelm-Liebknecht-Str. 11
59067 Hamm

 

Tel.: 02381 / 914970
Fax: 02381 / 9149715

Cornelia Böving

Cornelia Böving

stellv. Koordination Ganztag

Märkisches Gymnasium Hamm
Wilhelm-Liebknecht-Str. 11
59067 Hamm

 

Tel.: 02381 / 914970
Fax: 02381 / 9149715

Auf einstimmigen Beschluss der Schulkonferenz vom 22.09.2008 beantragte das Märkische Gymnasium Hamm im Rahmen der Ganztagsoffensive des Landes NRW die Einführung des gebundenen Ganztags an der Schule beim Träger und bei der Bezirksregierung Arnsberg zum 01.08.2008. Am 07.11.2008 lag nach der Durchsicht der Bewerbungsunterlagen die Beschlusslage des Rates vor. Es wurde festgelegt, dass das Märkische Gymnasium Hamm zum 01.08.2009 aufbauend ab Klasse 5 den gebundenen Ganztag einführen wird. Dieser Beschlusslage folgte anschließend auch die formale Zustimmung des Landes.

Das MGH ist seit dem Schuljahr 2009/10 Gymnasium im gebundenen Ganztag – diese Entscheidung bleibt auch mit Wiedereinführung von G9 weiter erhalten.

Durch eine Vielzahl an pädagogisch Mitarbeitenden und schulexternen Kooperationspartnern ist der Ganztag breit und vielfältig aufgestellt. Die Schülerinnen und Schüler des MGH haben so Gelegenheit, sich entsprechend ihrer Interessen und Neigungen weiterzuentwickeln, Neues kennenzulernen und .....

Weitere Informationen zum Ganztag

Umsetzung des Ganztags am MGH

Der Ganztag findet am Märkischen Gymnasium an allen Wochentagen (Montag-Freitag) von 8.00 Uhr bis spätestens 16.35 Uhr statt. Dabei umfasst der verpflichtende Schulunterricht an den Tagen Montag, Mittwoch und Donnerstag den Zeitraum von jeweils 8.00 Uhr bis mindestens 15.05 Uhr und dienstags und freitags von jeweils 8.00 Uhr bis 13.10 Uhr. Die verbleibenden Ganztagsstunden können je nach Bedarf und Möglichkeit für freiwillige Angebote der Schule und außerschulischer Partner zur individuellen Förderung bis 16.35 Uhr genutzt werden.

Mit einem offenen Anfang für die Klassen 5 und 6 ab 7.45 Uhr versucht die Schule im Ganztag den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Die verbindliche einstündige Mittagspause ist in zwei inhaltliche Bereiche unterteilt: Das Mittagessen und die individuelle Pausengestaltung.

Die Mittagspause ist fest im Stundenplan jeder Klasse verankert und findet in der 6. oder 7. Stunde statt. Dabei versucht die Verwaltung die frühere Essenszeit für die jüngeren Klassen zu reservieren, wenn es der Stundenplan zulässt. Das Mittagessen nehmen die Kinder der Klassen 5 und 6 zusammen mit einer Aufsicht (Klassen- oder Fachlehrer) im Klassenverband in der schuleigenen Mensa ein. Die Essenszeit beträgt mindestens 20 Minuten der Pausenzeit. Die Kosten für das warme Mittagessen (Hauptmahlzeit und Mineralwasser) belaufen sich auf 4,50 Euro pro Mahlzeit, wobei den Kindern mindestens zwei Wahlessen und zudem täglich eine Nudel- und eine Salatbar zur Auswahl zur Verfügung stehen. Kinder, die nicht auf das Mensaessen zurückgreifen, verzehren ihr mitgebrachtes Essen zeitgleich mit ihrer Klasse. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7, 8, 9 und 10 besuchen die Mensa eigenständig in dem für sie vorgesehenen Zeitfenster.

Die verbleibende Pausenzeit können die Schülerinnen und Schüler individuell gestalten. Möglichkeiten hierzu bieten Ruhe-, Entspannungs-, Arbeits-, Lese-, Spiel- und Sportangebote. Diese werden von pädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut und durch Lehrkräfte beaufsichtigt. Sie finden in der „Spielstätte“ und dem Außengelände unserer Schule statt.

Zur individuellen Förderung der Lernenden sind sogenannte „Inselstunden“ eingerichtet. Diese finden zweistündig in der Woche unter Aufsicht von Lehrenden statt, die der Klasse vertraut sind. In ihr bearbeiten die Kinder und Jugendlichen eigenständig Aufgaben, die von den Lehrpersonen gestellt werden. Zudem können sie in dieser Zeit nach Rücksprache mit der unterrichtenden Lehrkraft die Denkmanufaktur aufsuchen.

Zudem beinhaltet der Ganztag verbindliche und freiwillige Module zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler im Nachmittagsbereich. In der Jahrgangsstufe 5 nehmen alle Schülerinnen und Schüler je ein halbes Jahr im Umfang von zwei Wochenstunden an einem „Informatik-Modul“ (Umgang mit dem PC in Anbindung an das Fach Politik) und einem Modul zum „sozialen Lernen“ teil. In den Klassen 7 und 8 finden verbindliche Module je zweistündig statt und bestehen aus den Bereichen Sprachen, Naturwissenschaften, Musik, Kunst, Sport und Soziales. Diese werden von den SuS zu Beginn eines jeweiligen Schuljahres angewählt. So können die Kinder einen inhaltlichen Schwerpunkt setzten und ein selbst gewähltes Profil ausbilden. Durchgeführt werden diese Module von Lehrerinnen und Lehrern und außerschulischen Partnern. Ebenso wird für die Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufen ein Silentium angeboten, in welchem sie in Stillarbeit für die Schule üben können. In den Klassen 9 und 10 werden verschiedene Module angeboten, an denen die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis teilnehmen können.

Eine weitere Schwerpunktsetzung am MGH liegt in der Förderung der Schülerinnen und Schüler bei individuellen Lernschwächen durch den der Schule angeschlossenen Verein „Lernende helfen Lernenden e.V.“, welcher in den Ganztag integriert ist. Neben der fest im Schulprogramm verankerten Lernhilfe als individuelle Förderung für die Schülerinnen und Schüler bietet der Verein zudem an den Tagen Dienstag und Freitag eine geregelte Betreuung für die Kinder der Klassen 5 und 6 bis 15.00 Uhr, sollte diese von den Eltern gewünscht sein.

Schriftliche Hausaufgaben werden im gebundenen Ganztag im Regelfall zu Lernaufgaben (vgl. BASS 2015-16/ 30. Ausgabe/ 12-63 Nr.3/ 4.2). Um den Wegfall der Hausaufgaben so zu kompensieren, dass es sich nicht zum Nachteil für die Schülerinnen und Schüler entwickelt, wird in den 90-minütigen Unterricht ein Übungselement (Unterrichtsgestaltung: 60min./30min.) integriert. In der oben genannten Lernzeit werden Aufgaben selbstständig oder mit fachlicher Hilfe erledigt.
Das Vokabellernen sowie das Lernen und ggf. Üben für Klassenarbeiten und schriftliche Überprüfungen fällt weiterhin in den Bereich der häuslichen Pflichten der Schülerinnen und Schüler.

Kurzvorstellung der Module

Die Module im Nachmittagsbereich umfassen verschiedenste Angebote, die am MGH durch externe Kooperationspartner und Kolleg*innen des Märkischen Gymnasiums angeboten werden. Für das aktuelle Schuljahr erhalten Sie über den Button unten eine Übersicht der Module.

Ganztag – Mittagspausen

Das Märkische Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2009/2010 im gebundenen Ganztag. Dadurch sind die Schülerinnen und Schüler schon ab Klasse 5 an mehreren Tagen in der Woche auch nachmittags in der Schule. Fest im Stundenplan verankert ist dabei eine einstündige Mittagspause, die in zwei inhaltliche Bereich unterteilt ist: Das Mittagsessen und die individuelle Pausengestaltung. Einen Einblick in die Pausengestaltung gibt das von Schülerinnen und Schülern mit Frau Schäfer (s. Bild unten) erstellte Video:

Die Mittagspause ist fest im Stundenplan jeder Klasse verankert und findet in der 6. oder 7. Stunde statt. Dabei versucht die Verwaltung die frühere Essenszeit für die jüngeren Klassen zu reservieren, wenn es der sonstige Stundenplan zulässt. Das Mittagessen nehmen die Kinder der Klassen 5 und 6 zusammen mit einer Aufsicht (Klassen- oder Fachlehrer) im Klassenverband in der schuleigenen Mensa ein. Die Essenszeit beträgt mindestens 20 Minuten der Pausenzeit. Die Kosten für das warme Mittagessen (Hauptmahlzeit und Mineralwasser) belaufen sich auf 4,50 Euro pro Mahlzeit, wobei den Kindern mindestens zwei Wahlessen und zudem täglich eine Nudel- und eine Salatbar zur Auswahl zur Verfügung stehen. Kinder, die nicht auf das Mensaessen zurückgreifen, verzehren ihr mitgebrachtes Essen zeitgleich mit ihrer Klasse. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7, 8, 9 und 10 besuchen die Mensa eigenständig in dem für sie vorgesehenen Zeitfenster.

Die verbleibende Pausenzeit können die Schülerinnen und Schüler individuell gestalten. Möglichkeiten hierzu bieten Ruhe-, Entspannungs-, Arbeits-, Lese-, Spiel- und Sportangebote. Diese werden von pädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut und durch Lehrkräfte beaufsichtigt. Sie finden in den frisch renovierten Ganztagsräumen in der ehemaligen Hausmeisterwohnung und dem Außengelände unserer Schule statt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in unserer Denkmanufaktur in Ruhe zu arbeiten und zu lernen.

Schulmensa

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

unser Mensagebäude ist mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 eingeweiht worden. Seitdem wird es vornehmlich als Cafeteria für den Verkauf von Snacks und Getränken sowie zur Mittagspause genutzt. Etwa 250 Personen können gleichzeitig mit einem warmen Mittagessen versorgt werden.

Zum Schuljahr 2023/24 hat die Firma StarCatering aus Gütersloh den Betrieb von Kiosk und Mensa übernommen. Das Mittagessen kann online vorbestellt und über ein online aufgeladenes Konto bezahlt werden. In den Pausen steht den Schüler*innen eine Verpflegung mit belegten Brötchen, Getränken und Snacks zur Verfügung.

Wie können Mittagessen vorbestellt werden?
Den Speiseplan der Mensa sowie die Möglichkeit das Mittagsessen zu bestellen bzw. zu stornieren finden Sie online auf der Website der Firma StarCatering. Registrierungen sind hier seit dem 07.08.2023 möglich. Im unten verlinkten Informationsschreiben finden Sie weitere Angaben zur Registrierung, Bestellung und Bezahlung (Guthaben-Konto) und zur Kostenübernahme im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes.

Wie wird die Mensa sonst noch genutzt?
Das Mensagebäude kann bis zu 600 Sitzplätze anbieten. Neben der Großküche, Cafeteria, Theke und Essensausgabe sind weitere Aufenthaltsräume sowie ein Bühnenbereich mit moderner technischer Ausstattung vorhanden. Neben Elternabenden, Konferenzen und Feierlichkeiten finden hier auch Veranstaltungen außerschulischer Träger statt.

In der Mensa gelten die folgenden Regeln:

Denkmanufaktur

Unser Selbstlernzentrum, die Denkmanufaktur, liegt direkt am Eingang des Schulgeländes und ist Teil des A-Traktes. Sie wurde im Juni 2022 eröffnet und steht seitdem als Lernraum allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I (Klassenstufen) 5-10 zur Verfügung. Damit ist sie ein Kernbestandteil des gebundenen Ganztages am Märkischen Gymnasium, da die Lernenden hier individuell und selbstständig anhand bereitgestellter Aufgaben lernen und so speziell nach ihren Bedürfnissen gefördert und gefordert werden.

Sie können in der Denkmanufaktur

  • in Ruhe arbeiten und in ihrem individuellen Tempo allein, zu zweit oder in Kleingruppen arbeiten,
  • sich ihrem Bedarf angepasste Arbeitsplätze entweder im Loungebereich, am Tresen oder im unteren Lernbereich suchen,
  • bei Bedarf auf Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte, Medien und Materialien zurückgreifen und somit
  • selbstständig Wissen und Kompetenzen erwerben.

Alle in der Schule genutzten Lehrwerke und allgemeine Nachschlagewerke stehen vor Ort zum Arbeiten bereit; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, IPads auszuleihen oder -gemäß der Mediennutzungsregeln- mit eigenen Geräten zu arbeiten, Materialien zu kopieren oder zu drucken, so dass alles Notwendige an medialer und digitaler Ausstattung für eine gelungene Lernumgebung zur Verfügung steht.

Seit Schuljahresbeginn 2022/23 ist außerdem die Lernhilfe in die Denkmanufaktur integriert, so dass bei zusätzlich benötigtem Unterstützungsbedarf auch hier täglich Ansprechpartner vor Ort sind. Ebenso ist die schuleigene Bibliothek ab sofort mit der Denkmanufaktur vernetzt, so dass beide Räumlichkeiten täglich spätestens ab 9.30 Uhr durchgehend (Denkmanufaktur) bzw. in den Pausen und einzelnen Stunden (Bibliothek) geöffnet sind.

Die Öffnungszeiten der Denkmanufaktur finden Sie hier:

Die großzügig gestaltete Räumlichkeit im unteren A-Trakt bietet außerdem Platz und Ausstattung für kleinere (Fortbildungs-)Veranstaltungen, Arbeitstreffen, Fachkonferenzen und Präsentationen und trägt so zur Öffnung von Schule für alle am Schulleben Beteiligten, wie z.B. der Schulsozialarbeit und Eltern, aber auch Kolleginnen und Kollegen, bei.

Spielstätte

Unsere im Frühsommer 2022 eröffnete Spielstätte bildet das Herzstück der Mittagspause im gebundenen Ganztag und ist als ehemalige Hausmeisterwohnung direkt an die Sporthalle angeschlossen. So ist sie insbesondere vom B-Trakt (Klassenräume der Klassen 5 und 6) gut erreichbar, steht aber selbstverständlich für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5-10) zur Verfügung.

Die Spielstätte öffnet ihre Türen an den langen Schultagen (Montag, Mittwoch und Donnerstag) jeweils von 12.20 – 14.30 Uhr und bietet ein breites Angebot an Spiel-, Bewegungs- und Ruhemöglichkeiten, da sie nach der umfassenden Renovierung drei großzügig geschnittene Räume für unterschiedliche Beschäftigungen im Innenbereich umfasst, aber auch die Möglichkeit zur Ausleihe von Spiel- und Sportgeräten, Waveboards und Bällen bietet. Betreut werden diese Räumlichkeiten von zwei pädagogischen Fachkräften sowie jeweils einer Lehrkraft.

Im Inneren der Spielstätte gibt es

  • einen Ruheraum, der mit zahlreichen Sitzsäcken zum Ausruhen, Quasseln oder Lesen einlädt,
  • einen Aktivspielraum, in dem an einem Airhockey- und zwei Kickertischen jeden Tag spannende Duelle ausgetragen werden können und - einmal im Jahr - ein Schulkickerturnier gespielt werden kann und
  • einen Raum für Gesellschaftsspiele, die unsere „Spielebeauftragten“ für den Spielebereich nicht nur ausgeben, sondern bei denen sie – je nach Zeit - gern auch mitspielen. Für diesen Raum stehen darüber hinaus auch Malutensilien bereit.

Außerdem besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, bei einem Raumwechsel über die Mittagspause, die Taschen in der Garderobe zu lagen und auch Trinkflaschen und Brotdosen abzugeben, die sonst beim Spielen auf dem Schulhof hinderlich wären.

Für Spiel und Bewegung im Außenbereich können z.B. folgende Gegenstände ausgeliehen werden

  • Bälle aller Art (z.T. mit entsprechenden Schlägern),
  • Waveboards,
  • Springseile,
  • HulaHoop-Reifen,
  • Frisbees,
  • etc.

Damit bietet die Spielstätte den Schülerinnen und Schülern vor oder nach dem gemeinsamen Mittagessen bzw. in der dritten großen Pause vielfältige und auch wetterunabhängige Beschäftigungsmöglichkeiten; ebenso finden viele Lernende bei unserem Ganztagsteam aber auch immer ein offenes Ohr, so dass die Spielstätte ein beliebter Treffpunkt für alle ist.

Öffnungszeiten Spielstätte

Besondere Vorgaben des Landes für Schulen im gebundenen Ganztag

Folgende Vorgaben des Landes sind wegen bestehender Kultusministerkonferenz-Vorgaben unbedingt einzuhalten: Unter einer Ganztagsschule wird innerhalb der Länder eine Schule verstanden, an der „über den vormittägigen Unterricht hinaus an mindestens drei Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt wird. Dies umfasst mindestens sieben Zeitstunden. Wenn die Schule eine voll gebundene Ganztagsschule ist, dann bedeutet dies, dass alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet sind an dem ganztägigen Angebot teilzunehmen" (vgl. §41 Abs.1 Schulgesetz).

Zudem wird von der Bezirksregierung eine weitere organisatorische Vorgabe an die Umsetzung des Ganztags gekoppelt. Am Dienstag und Freitag muss der Nachmittag freigehalten werden, sodass diese beiden Tage für den Nachmittagsunterricht entfallen und die Tage Montag, Mittwoch und Donnerstag als schulische „Ganztage" festlegt sind.

Ziele des Ganztags am MGH

Der gebundene Ganztag am MGH soll in der Umsetzung des Schulprofils folgende spezifische und allgemeine Ziele erfüllen:

Verbesserung der Bildungszugänge

  • Heranführung von bisher bildungsfernen Schichten an das Gymnasium (Hebung von Bildungsreserven)
  • Entkoppelung von Lernerfolg und sozialer Herkunft (vgl. PISA-Studie)
  • Optimierung der Schullaufbahnerfolge
  • Intensivierung der Begabungsförderung

Wohnfeldverbesserung

  • Verbesserung der "weichen" Standortbedingungen

Soziale Integration

  • Überwindung von Bildungsschwellen und Erreichen von Chancengleichheit
  • erhöhte Arbeitnehmerflexibilität durch Entlastung der Eltern von der Bildungsbegleitung
  • erweiterte Integration von Mitbürgern/innen mit Migrationshintergrund
  • Abbau von Sprachbarrieren
  • Milderung der sozialen Segregation

Kulturelle Integration

  • Hineinwirken der Schule als kulturelles Zentrum in den Stadtbezirk
  • Konzentration von Kulturangeboten an einem Treffpunkt
  • Milderung der kulturellen Segregation

Visionen

Mit der Bewerbung als Ganztagsschule verband das Märkische Gymnasium auch Zukunftsentwürfe, in denen alle nur denkbaren Probleme der Gegenwart in einer idealisierten virtuellen Wirklichkeit von morgen ohne Rücksicht auf ihre konkreten Realisierungsmöglichkeiten gelöst sind. Das Märkische Gymnasium möchte einen Ausgleich der standortbedingten Nachteile herbeiführen und eine Intensivierung der Leistungen als Stadtteilschule und als Schule für die Stadt erzielen. Zudem wird versucht, den schulischen Anspruch nach weiterem individuellen Fördern und Fordern gerecht zu werden. Zur Qualitätsentwicklung der Schule werden zusätzliche Beiträge geleistet und es soll die Institutionalisierung bereits vorhandener Fördermaßnahmen gelingen. Die Umwandlung unserer Schule in ein Ganztagsgymnasium wird dabei als „Initialzündung" für neue Bewusstseinsbildung verstanden.

INSEL-Stunden

Die für die individuelle Förderung eingerichteten "Inselstunden" folgen einem gemeinsam beschlossenen Konzept, das auf dieser Seite zum Download bereitsteht.