Nachdem sie sich mit der kolonialen Vergangenheit Frankreichs und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart beschäftigt hatten, konnten die Schülerinnen des Q1-Kurses ihr Wissen auf ganz besondere Weise vertiefen: In einem Interview erlebten sie Frankophonie live – und waren begeistert, wie gut die Kommunikation gelang.
„Vor wenigen Wochen durfte unser Französischkurs einen guten Freund unserer Lehrerin Frau Wulfers durch einen Zoom-Anruf kennenlernen. Er kommt gebürtig aus dem westafrikanischen Land Kamerun und wohnt seit einigen Jahren in Paris. Während des Anrufs haben wir ihm einige Fragen zu seinem Leben stellen können. Wir erfuhren viele spannende Dinge über Kamerun aber vor allem auch viel über ihn: was er alles erlebt hat und warum er sich eigentlich für Frankreich entschieden hat. Interessant fand der Kurs vor allem, dass er nach der Schule zunächst die Entscheidung traf, nach Bangladesch zu reisen, um zu studieren. Er erklärte uns, dass er Kamerun liebt, sich aber in Frankreich auch sehr wohlfühlt, aufgrund dessen, dass es viele französischsprachige Afrikaner in Frankreich gibt und er somit neue Kontakte knüpfen kann. Uns freut es sehr, dass wir die Möglichkeit hatten, jemanden kennenzulernen, der uns nicht nur was über die Frankophonie in Kamerun erzählen konnte, sondern auch, wie es sich anfühlt, aus einem Land in ein anderes zu ziehen.“
Zoe Ogbeidi und Nele Aßhauer, Q1
