Im Rahmen des Unterrichts unternahmen Teile der beiden Q2-Kunstkurse einen Ausflug nach Hagen. Im Emil Schumacher Museum stand die Ausstellung „InformELLE. Künstlerinnen der 1950er/60er-Jahre“ im Mittelpunkt, die einen differenzierten Einblick in Positionen des Informel eröffnete. Zu Beginn nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Führung durch die Ausstellung teil, in der zentrale gestalterische Merkmale, Arbeitsweisen und kunsthistorische Zusammenhänge erläutert wurden.
Anschließend bestand die Möglichkeit, die Ausstellung eigenständig weiter zu erkunden und einzelne Werke vertiefend zu betrachten. Ergänzend dazu wurde die Dauerausstellung mit Arbeiten von Emil Schumacher besucht. Das im Museum nachgebildete Atelier des Künstlers vermittelte einen anschaulichen Eindruck vom künstlerischen Arbeitsprozess und ermöglichte einen unmittelbaren Zugang zur materialbetonten Arbeitsweise des Informel.
Im weiteren Verlauf des Ausflugs führte der Weg ins Osthaus Museum. Dort beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler sowohl mit der aktuellen Fotoausstellung der Künstlerin Noortje Palmers als auch mit der Dauerausstellung. Durch die Besuche beider Museen konnten unterschiedliche künstlerische Positionen und Medien in einem musealen Umfeld erlebt und die im Unterricht behandelten Inhalte anschaulich vertieft werden.
